Luc Andrié (1954-....)

Pays :Suisse
Langue :français
Sexe :masculin
Note :
Artiste. - Auteur et réalisateur avec Denis Corminbœuf de plusieurs documentaires vidéos, au Mozambique, au Rwanda et en Suisse (1985-1989). - Co-fondateur en 1999 de la revue d'art "Désir plissé". - Enseigne les arts visuels à l'École cantonale d'art de Lausanne (en1999)
Domaines :Art
ISNI :ISNI 0000 0000 7843 1557

Ses activités

Réalisateur3 documents

  • La capitale

    chronique de l'ordinaire

    Description matérielle : 1 cass. vidéo (VHS) (49 min) : coul. (PAL), son.
    Édition : Paris : Médiathèque des trois mondes [éd., distrib.] , [DL 2011]
    Réalisateur : Denis Corminboeuf

    [catalogue][https://catalogue.bnf.fr/ark:/12148/cb425434306]
  • La capitale

    chronique de l'ordinaire

    Description matérielle : 1 cass. vidéo (49 min) : coul., SECAM ; 1/2 pouce VHS
    Description : Note : Copyright : Ancor, cop. 1989
    Édition : Paris : Médiathèque des trois mondes [éd.] ; Paris : Médiathèque des trois mondes [distrib.] , 1994 (DL)
    Éditeur commercial : Médiathèque des trois mondes. Paris
    Distributeur : Médiathèque des trois mondes. Paris
    Réalisateur : Denis Corminboeuf

    [catalogue][https://catalogue.bnf.fr/ark:/12148/cb38298686t]
  • La capitale (chronique de l'ordinaire)

    Description matérielle : 1 cass. vidéo (U-matic) (49 min) : coul. (SECAM), son.
    Édition : Paris : Médiathèque des trois mondes [distrib.] , cop. 1989
    Réalisateur : Denis Corminboeuf

    [catalogue][https://catalogue.bnf.fr/ark:/12148/cb42588294x]

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Sources de la notice

Biographie Wikipedia

  • Luc Andrié, né à Pretoria en 1954, est un artiste contemporain suisse. Luc Andrié travaille essentiellement la peinture. Il est aussi professeur à l'École cantonale d'art de Lausanne.Luc Andrié (geb. 1954) war zunächst erfolgreich als engagierter Dokumentarfilmer tätig, bevor er sich der Malerei zuwandte. Nach Anfängen mit Gemälden, welche nach fotografischen Schnappschüssen entstanden sind, konzentrierte er sich in den letzten Jahren vermehrt auf Figurenstudien wie etwa in seiner aktuellen Werkserie Brun (2012–2013) – zu deutsch „Braun“. Darin präsentiert sich der Künstler halbnackt, sitzend oder stehend mit geballten Fäusten, gebeugtem Oberkörper und wechselndem Gesichtsausdruck vor der Kamera. Die Serie ist Resultat einer Recherche über Körpergesten, die zwischen den Polen Aggressivität und Verletzlichkeit, Wut und Traurigkeit, Dynamik und Ruhe hin und her pendeln. In ausdrücklich nicht autobiografischer Arbeitsweise nutzt der Künstler seinen eigenen Körper, um sich aufrichtig mit den psychischen Dimensionen dieser Gebärden zu befassen. Luc Andriés Körper tritt in der Werkserie aus unbestimmtem Hintergrund wie eine schmutzig -erdige Erscheinung hervor, die sich ganz langsam zu einer fassbaren Figur verdichtet. In gewissen Blickwickeln und je nach Lichteinfall, zieht sich diese allerdings auch wieder dahin zurück und bleibt im Zwischenbereich der Latenz gefangen. Diese Wirkung ist unter anderem der Malweise und dem Umstand geschuldet, dass der Künstler bis zu hundert dünnste Farbschichten übereinander malte, die zusammen erdig-wolkiges Changieren erzeugen. Die Malerei erneuert sich fortwährend vor unseren Augen, weil das Auge immer wieder versucht, durch den farblichen Dämmerzustand hindurch zu dringen, genauso wie man gedanklich versucht, die Männer, denen jegliche Charakterisierung durch äussere Attribute oder Kleidung fehlt, zu identifizieren. Diese Art des Malens, physische Präsenz nur anzudeuten und hinzuhauchen, widerspricht der üblicherweise vorherrschenden Darstellung von Männlichkeit. Statt Stärke und Solidität werden Neuwerdung, Vergänglichkeit und Entmaterialisierung betont. Als Maler hat Luc Andrié ausserdem die Beschäftigung mit der Farbe Braun fasziniert, der so viele Bedeutungsebenen anhaften, welche von Erde, Natur, Mütterlichkeit, bis zu „Blut und Boden“-Assoziationen reichen. All das hat er in seine Darstellungen eingebunden und gleichzeitig in eine sinnlich-ästhetische Reflexion von Körperlichkeit und Männlichkeit einfliessen lassen. Die vieldeutigen Gebärden des gesetzten Mannes suggerieren mit den undurchdringlichen Farbschleiern eine Auseinandersetzung über Virilität, Alter und Sterblichkeit. Und obwohl wir ahnen, dass der Künstler selbst sein Modell war, bleibt unklar, wer er ist, was er wohl denkt, fühlt oder begehrt. So gross die Bemühungen auch sind, ihn zu erfassen, löst sich der unbekannte Mann im Gewebe der lasierenden Malschichten auf. Das ergibt eine fein austarierte malerische Reflexion über Männlichkeit zwischen Gebrechlichkeit und Vehemenz, welche der Künstler als undurchdringliches jedoch brüchiges Rätsel präsentiert. (kbe)SOLO EXHIBITIONS2013 Bolano, Mamco Genève, SwitzerlandBRUN, Circuit Lausanne, Switzerland „buits de fonds“, VillaBernasconi, Lancy, - Genève, Switzerland2012 Silberregen, Elisabeth Llach / Luc Andrié, KATZ CONTEMPORARY, Zurich, Switzerland„Dayiyi“, Duflon & Racz, Makrout Unité, Berne, Switzerland 2011Russillllllllle, Davel 14, Cully, Switzerland – avec Elisabeth LLach2010La case vide, Galerie Alain Gutharc, Paris, France2008 "il pourrait dire merci, Printemps de Septembre, Toulouse, France""Purée", Musée Alès, France in La dégelée Rabelais, FRAC Languedoc-Roussillon, France2007 Galerie Bernard Bischoff & Partner, Bern, Switzerland2005 "Ce qui lui reste de graisse", FRAC Languedoc-Roussillon, Montpellier, France2004 BFAS Blondeau Fine Art Service SA, Geneva, Switzerland2003 "Rien d’aimable", Mamco, Geneva, Switzerland"Combinaisons", Centre de la photographie, Geneva, SwitzerlandGROUP EXHIBITIONS 2013 „the Sex opposite“, Kunstmusseum Bern, Switzerland„Le regard du bègue“, Mamco, Genève2012 „l’homme blanc n’a plus de peau (1)“, Muvart, Biennale d’art contemporain de Maputo, MozambiqueLa collection BCV, Musée de l’Hermitage, LausanneBiens communs 2, Mamco, Genève2011 Incongru, quand l’art fait rire, Musée Cantonal des Beaux-arts, Lausanne,Switzerland - catalogueOpen Frame - Ainsi de suite - 2ème volet, Centre Régional d’ArtContemporain, Sète, FranceFotografias Koloridos, production ENAV/Pro Helvetia, Maputo, Mozambique, Africa

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